
Geschichte der Blauschäferei Reetz
Seit 2009 bewegen blaue Schafe die Welt – als stille Botschafter für Toleranz, Vielfalt und menschliche Würde.
Geschichte der Blauschäferei
Gründung in Venedig
Die Künstlerin Bertamaria Reetz stellt in Venedig erstmals ihre blauen Schafe auf – eine ungewöhnliche Demonstration für Toleranz und Vielfalt.
Beginn der Wanderausstellungen
Die Blaue Friedensherde zieht zum ersten Mal durch europäische Innenstädte und begeistert Groß und Klein mit ihrer Botschaft.
Schirmherrschaft des EU-Parlaments
Erweiterte Europa-Tournee
Die Schafe reisen unter anderem nach Brüssel, Luxemburg, Silkeborg, Aarhus, Straßburg, Wien und Zürich. Das Projekt wird international wahrgenommen.
1 Million Besucher
Die Ausstellungen erreichen die Marke von einer Million Besuchern in über 200 Städten europaweit.
Startschuss: Venedig 2009
Als kurzzeitiges Kunstevent der Künstler Bertamaria Reetz und Rainer Bonk macht seit 2009 eine Herde von 50 bis 100 dieser Blauschafe im Rahmen der europäischen Ausstellungstour Station in den Städten, die sich an der Aktion beteiligen. Den Beginn machte Venedig, es folgten über 200 Städte mit Metropolen wie Berlin, Köln, Hamburg, Kerkrade, Wien, Innsbruck oder Luxembourg, in denen die blauen Schafe ihr Weiderecht bekamen.
Seit 2012 steht die Blaue Friedensherde unter der Schirmherrschaft des EU-Parlaments.
Konzept und Symbolik
Die Illusion einer friedlich weidenden Schafherde wird zum Symbol für menschliches Miteinander, appelliert an soziale Verantwortung und wirbt für eine tolerante Geisteshaltung.
Das Blau als Friedensfarbe findet seine Entsprechung im Blau der EU, der UN, der UNESCO oder UNICEF. Sie ist die Farbe der europäischen Friedensbewegung.
Jede Stadt, die den Blauschafen Weiderecht gewährt, wird zum Bestandteil des Kunstprojekts und dokumentiert so soziale Verantwortung.
Als Dankeschön verbleibt ein Blauschaf im Rathaus der jeweiligen Stadt.
Nicht nur Städte und Gemeinden, auch kulturelle Institutionen, Unternehmen und Privatleute können sich am Kunstprojekt der blauen Friedensherde beteiligen und einzelne Schafe erwerben.
Ein Teil der Einnahmen aus dem Verkauf der blauen Schafe geht in die Förderung sozialer Projekte.

Bertamaria Reetz
„Kunst kann Brücken bauen, wo Worte nicht ausreichen.“
Bertamaria Reetz ist eine deutsche Künstlerin, die mit der Blauen Herde ein Zeichen für Gemeinschaft, Vielfalt und Würde setzt.
Ihr Werk verbindet Kunst und gesellschaftlichen Dialog. Die blauen Schafe stehen symbolisch für Menschen, die anders sind, sich nicht anpassen – und gerade deshalb wertvoll für die Gemeinschaft sind.